Der 6. Tag - Von Machico zum Felsenkap Ponto São Lorenzo

 Liebe Daheimgebliebenen, 

heute berichten wir euch von unserer Wanderung ans Kap São Lorenzo, dem östlichsten Punkt der Insel Madeira. Diese Wanderung hatte ich vor 13 Jahren schon einmal alleine absolviert. Sie war jedoch auch für mich eine vollkommen neue Erfahrung 😕. Innerhalb von 13 Jahren hat sich die Aktivität von Wandern als Naturerlebnis in eine “Place to be” Bewegung junger Influencer verwandelt… 

Der Morgen, mit Blick aus unserem Zimmer im Hotel Dom Pedro. Das Wetter wechselte innerhalb kurzer Zeit in Regen ☔️ über. Laut Wetter App sollte er ab 13.00 Uhr vorbei sein…
Wir begaben uns daher ins Museum für Walfang nach Caleta. Das Museum wurde 1993 eröffnet und zeigt die Geschichte des Walfangs auf Madeira, welche von 1941 bis 1981 betrieben wurde. Durch die internationale Ächtung des Walfangs ab den 70 er Jahren und die erfolgte Dezimierung der Walbestände vor Madeira, gab man 1981 auf. Was für ein Glück für die Wale 🐋 🐳 .
                                                       Eine Walbeobachterin
Das Museum wurde vom letzten Chef des Walfangunternehmens initiiert und dient im Grunde der Verherrlichung des Walfangs auf Madeira. Kritische Auseinandersetzung mit dem Walfang war nicht zu erkennen…

                                             Die geschundene Kreatur blickt uns über die Schulter.
                                              Gegen 13.00 Uhr ging es dann auf zur Wanderung. 
                                             Gut zu erkennen, das Kap São Lorenzo
Elke allein auf dem Weg. Für dieses Foto hielt ich die nachdrängenden Influencer auf…
                                              It’s so amazing 
Die Wegstrecke erinnerte uns an das Jahr zuvor, an die Besteigung des Mosesberges auf Sinai.
                              Allein, es fehlten entlang der Strecke die Beduinen mit ihren Kamelen 🐫 


Nach 1 Stunde und 30 Minuten hatten wir uns einen Point of Return gesetzt. Das Kap war ungefähr noch knapp 1 km entfernt. 


Auf dem Weg befanden sich die ganze Zeit unzählige Tausendfüssler, die der Touristenstrom zum Teil platt machte.
                                             Ein letzter Blick auf das Kap
                                                    Abends, mit einem kleinen Freund …



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